1. Das Prinzip der Geistigkeit

Als erstes sollten wir für unser Bewusstsein den Hamsterkäfig etwas anders zu verstehen lernen. Wissenschaftlich gesehen gibt es eigentlich keine Materie. Diese besteht, wie wir von Albert Einstein lernen, lediglich aus Energie / Schwingung, die wir dann mental als Gegenstände umsetzen.

Materie

Selbst Wissenschaftler wie Max Planck nehmen bedingt durch die erkannten Gesetzmässigkeiten, welche diese Schwingungen regeln, dahinter einen bewußten, intelligenten Geist als Urgrund der Materie an. Denn wie sonst hätte ein so geniales, logisches Konstrukt wie unser Sein entstehen können?

1. Das Prinzip der Geistigkeit


Die Hermetik formuliert dies folgendermassen:

„Das All ist Geist, das Universum ist geistig.“ oder „Der unendliche Geist des Alls ist der Schoss der Universen.“

Die Hermetik wählt für den uns bekannten Begriff „Gott“ den Ausdruck „das All“ (alles in Einem). Ersetzen Sie also im oberen, hermetischen Prinzip die Worte „All“ einfach durch „Gott“ und „Geist“ durch „Schwingung“ und schon entspricht es der Erkenntnis von Max Planck. Bemerkenswert dabei ist, dass Materie / Schwingung nicht als „tod“, wie wir es eigentlich empfinden, definiert wird. Alles schwingt.

Das vom „All“ geschaffene Schwingungs-Spielfeld, unser Hamsterkäfig, wird durch Faktoren wie Zeit (Geburt, Tod, Evolution), Raum und Dimensionen beeinflusst. Dabei stellt jeder unserer Gedanke – wiederum wissenschaftlich gesehen – Licht, also wiederum Schwingung dar. Schwingung beeinflusst Schwingung und so kann aus der Logik heraus folglich jeder Gedanke Materie beeinflussen / formen – Geist und formt Materie – je nach Intensität stärker oder schwächer. Jedes Ereignis, welches uns widerfährt, materialisieren wir also mit / selber. Die Hermetik formuliert dies so:

„Unter und hinter dem Universum von Zeit, Raum und Wechsel findet man immer die substantielle Realität – die fundamentale Wahrheit“

Den tatsächlichen Grund, weshalb sich ein Ereignis materiell manifestiert, finden wir also nicht im Materiellen, sondern im Geistigen – in dem, was in uns seelisch abläuft, bevor es sich dank unseres Geistes materialisiert.

Wenn wir beispielsweise eine Treppe beim Begehen hinauffallen und uns bei dieser Gelegenheit den Finger brechen, können wir dies natürlich vordergründig auf unsere Ungeschicklichkeit zurückführen. Wenn wir uns nun aber überlegen, was es symbolisch bedeuten könnte, die Treppe zur nächsten Etage hinaufgehen zu wollen, diese aber durch den Sturz nicht erreichen und uns dabei den Finger der Hand, welche uns befähigt, das Leben zu bewältigen – greifen zu können – verletzten, gelangen wir möglicherweise zu einem anderen Schluss, einem Denken und uns öffnen sich Wege der inneren Entwicklung, welche uns befähigen, uns wirklich zu erkennen und unser Leben positiv verändern zu können.

Vielleicht fällt uns bei unserem Beispiel dann als Konsequenz auf, dass wir eine Situationsänderung in unserem Leben, welche wir als erstrebenswert empfänden, gerne eingehen würden, aber dabei durch irgend etwas blockiert werden. Wir fallen dann – wie in unserem Beispiel – sogar materiell die Treppe hinauf, schaffen es aber doch nicht, das Erwünschte zu erreichen, weil wir dies mental in Zweifel stellen.

Wenn wir diese erkannte Situation nun mit Freude in den Griff nehmen und lösen, vermeiden wir damit den sich sonst materialisierenden, nächsten meist noch unangenehmeren Hinweis, der uns erneut auf diese bisher nicht gelöste Aufgabe aufmerksam machen möchte, leben zu müssen.

Wie schon gesagt, sind wir zum Lernen und Reifen in unsere dreidimensionalen Welt geboren worden. Und damit die uns von uns selber gestellten Aufgaben für uns fassbar werden, manifestieren sich diese, nachdem sie geistig definiert wurden, dreidimensional. So wir diese Aufgaben vorher erspüren und lösen, ersparen wir uns natürlich manch unangenehme Realität. Es geschieht nichts zufällig. Für jedes Ereignis gibt es eine Art Bühne, bei der die Requisiten und die dabei begleitenden Menschen wichtig sind und uns so Schlüssel zur Erkenntnis der Aufgabe geben, wie wir an Hand des Beispiels mit der Treppe erkennen können.

Gleiches gilt natürlich auch für Krankheiten: Wir können uns bei Krebs auf Anraten der Ärzte bestrahlen lassen. Heilen wird es uns nicht oder nur kurzfristig und oberflächlich. Die Krankheit wird in dieser oder in einer anderen Form wiederkommen, denn wir lösen sie gemäss Resonanzgesetz mental selber aus und sie dient dazu, uns auf eine nicht gelöste Aufgabe aufmerksam zu machen. Haben wir die uns belastende Thematik erkannt und in Form von positiver Schwingung gelöst, wird sich, wenn wir dies nicht in Zweifel ziehen, die Krankheit aus unserem Körper zurückziehen, denn wir haben damit unsere Schwingung und damit die Polarität geändert.

Anders formuliert stellt jede Aufgabe, welche wir geistig lösen sollen, wie aufgezeigt eine Schwingung dar. Wenn wir die Aufgabe nicht in den Griff bekommen, manifestiert sich diese körperlich an der Stelle, welche dreidimensional damit zu tun hat und uns in ihrer Symbolik darauf aufmerksam macht. Wenn wir Dinge nicht mehr sehen wollen, können wir Schwierigkeiten mit den Augen bekommen. Wenn uns etwas nicht mehr erträglich zu sein scheint, werden körperliche Funktionen der Belastbarkeit wie die unseres Kreuzes beeinträchtigt und Schmerzen treten auf etc….

Jeder Gedanken löst Schwingung aus, formt und verändert dabei Materie – auf- oder abbauend. Im Zusammenarbeit mit diesen schaffen wir materiell unsere eigene Umgebung, in welcher wir leben und unsere Lebensaufgaben lösen wollen. Unsere materielle Umgebung hat also ein unserer Reife, unserer Emotionswelt entsprechendes Schwingungspotential, ist also entsprechend geladen. Wenn wir uns und unser Umfeld von aussen betrachten, können wir als Umkehrung daraus erkennen, wo wir reifemässig stehen und bewusst darauf Einfluss nehmen.

Interessant wird es bei der Übernahme von Gegenständen der Lebensbühnen von anderen, wenn wir diese fremden Requisiten in unsere Lebensbühne zu integrieren versuchen. Normalerweise ziehen wir die Dinge an, welche mit unserer Schwingungshöhe verbunden sind. Somit übernehmen wir gleichzeitig die damit verbundenen Emotionen respektive Schwingungen. Wenn diese stark behaftet sind, können sie unser Schwingungspotential verstärken, egal in welche Richtung.

So wird klar, warum uns beispielsweise eine Umgebung oder ein Haus bedrücken oder euphorisieren kann. Es wird auch verständlich, warum es in der Architektur Systeme wie dem fernöstlichen Feng-Shui oder der westlichen Geomantie gibt, welche richtig angewendet ganzheitlich sind und helfend, auf unsere Schwingungspotentiale einwirken können, wobei dafür ausschlaggebend unsere Eigenschwingung ist. Ein homöopathisches Mittel wirkt, wenn wir uns nicht dagegen wehren und eine ablehnende Schwingung dagegen aufbauen. Ein liebevoll ausgewähltes Geschenk birgt eine andere Schwingungsqualität für den Beschenkten, als ein liebloses.

Diese Erkenntnis zeigt die Verantwortung jedes Einzelnen, welcher er sich und seiner Umgebung gegenüber hat. Dazu kommt eine weitere, auf der Hand liegende Erkenntnis aus dem Kybalion / Hermetik:

„Wenn Alles im All ist, so ist es in gleicher Weise wahr, dass das All in Allem ist, Derjenige, der diese Wahrheit richtig versteht, hat ein grosses Wissen erlangt“

Dies bedeutet schlicht, dass die göttliche Schwingung in allem ist. Als Analogie finden wir in der Bibel den göttlichen Funken, der in uns allen ist. Hieraus lässt sich auch unsere Verantwortung der Schöpfung gegenüber erkennen, welche wir haben:

Jegliche Materie ist aus dem göttlichen Geist entstanden, ist demzufolge gleichwertig.

Die Seele eines Tieres hat die selbe Wertigkeit wie die eines Menschen, beinhaltet zwar ein anderes Bewusstsein, trägt ein anderes Körperkleid, ist aber den selben Regeln des geistigen Wachstums unterworfen. Als Konsequenz finden wir das ähnliche emotionale Spektrum bei Tieren wie bei den Menschen vor – von mental starken oder sich in Krankheit flüchtenden bis hin zu introvertierten oder extrovertierten Persönlichkeiten.

Nachdem wirnun mit einigen Gedanken den Hamsterkäfig – unser momentanes, selbst verursachtes Sein – in seiner Realität etwas anders skizzierten, widmen wir uns den Gesetzmässigkeiten, welcher er unterworfen ist. Dazu das 2. hermetische Prinzip:

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