5. Das Prinzip des Rhythmus – das Resonanzgesetz

„Alles fließt aus und ein, alles hat seine Gezeiten, alle Dinge steigen und fallen, das Schwingen des Pendels zeigt sich in allem; das Maß des Schwunges nach rechts ist das Maß des Schwunges nach links; Rhythmus kompensiert.“

Rhythmus ist in allem, im Schwung des Pendels, im Wechsel von Tag und Nacht oder Leben und Tod, im Aufstieg und Untergang von Nationen, im Entstehen und Vergehen von Sternen. Es gibt immer eine Aktion und eine Reaktion, ein Hoch und ein Niedrig, ein Steigen und ein Fallen.

Das Prinzip gilt sowohl im Sichtbaren, als auch im Unsichtbaren, im steten Wechsel der geistigen, seelischen und physischen Zustände der Menschen. Wichtig dabei ist, auch zu erkennen, dass wir die Energie, welche unsere Emotion / Handlungen / Schwingungen auslösen, im selben Mass wieder zurückerhalten, ob auf- oder abbauend. Betrügen wir beispielsweise jemanden, werden wir auf die Art, in welche unsere Ängste uns zu dem Zeitpunkt blicken lässt, im selben Mass betrogen.

Zwischen den beiden Polen schwingen wir hin und her. Solange wir uns in die Täterrolle begeben, wie uns das 4.hermetische Prinzip lehrt, befinden wir uns gleichzeitig in der Opferrolle. Wenn wir das Gefühl haben, nicht mehre tragen zu können, bekommen wir beispielsweise als Resonanz in der materiellen Ebene Rückenschmerzen. Durch das Verändern der Pole, unserer Lebensgrundsätze, verändert sich der Rhytmus und die Aufgabe. Darin liegt auch die Qualität des positiven Denkens, welches in der Literatur oft genannt wird.

Ein positives, unpolares Denken zieht aus den Prinzipien der Hermetik heraus positive Ereignisse an.

Auch wenn die Bibel erst ca 300 Jahre nach Christi Geburt zwecks Manifestation als Staatsreligion des römischen Reichs entstand – dazu und zu den daraus resultierenden Konsequenzen mag man stehen, wie man will – birgt sie passend zu diesem hermetischen Gesetz eine essentielle, äusserst hilfreiche Aussage (Matthäusevangelium Kapitel 22 / die Frage nach dem wichtigsten Gebot):

Als die Pharisäer hörten, dass Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, kamen sie bei Jesus zusammen. Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte ihn auf die Probe stellen und fragte ihn: Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste?

Er antwortete ihm:

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz samt den Propheten.

Jesus benötigt nur zwei Gebote, um uns aus dem „Hamsterkäfig“, vom Polaren ins Nichtpolare zu führen, denn die unpolare Liebe stellt die höchste Schwingung dar, in welche wir uns begeben können. Sie beinhaltet Freude und Sicherheit, stellt das Ich ins gleichwertige Wir. Die polaren Gegensätze werden durch sie aufgehoben, Täter- und Opferrolle aufgelöst. Man strebt nicht mehr nach den Polen, sondern nach dem Zentrum, der universellen und damit göttlichen Liebe.

Um es mit Schwingung und Pendel in Form einer Analogie auszudrücken: Je weiter die Pole (zum Beispiel Armut und Reichtum) voneinander entfernt sind, desto langsamer und länger schwingt das Pendel von einer zur anderen Seite. Je näher die Pole kommen, desto schneller wird die Schwingung des Pendels bei gleicher Energie.

Anders formuliert, können wir durch die Veränderung des eigenen Schwingungspotentials auf Grund der Polaritätsveränderung unsere Realitätsebene wechseln, die Schwingung für Heilung nutzen etc. Damit hängt auch der in der Bibel genannte innere Funke zusammen, der dann als Metapher zu leuchten beginnt und uns den vom Sinn des Lebens angedachten Weg erkennen, glücklicher werden lässt.

Dies führt uns zum 6.Prinzip.

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