Divination

Da wir auf unserer kleinen Reise verschiedenen Dimensionen und Reaklitätsebenen streiften, beim Muten auch die Divination erwähnten, gehen wir nachfolgend noch kurz auf dieses Gebiet ein, bevor wir uns der Hermetik widmen:

Divination


Als Divination

lat. divinatio „Wahrsagung“ respektive „Erforschung des göttlichen Willens“

oder Wahrsagen werden Praktiken und Methoden zusammengefasst, mittels derer man unser Sein zu verstehen und darauf entsprechend zu reagieren versucht. Oft geht es dabei um Ereignisse, welche uns selber berühren und welche wir uns deshalb vorhersagen lassen wollen.

Dabei gibt es unterschiedliche Techniken, welche je nach der von uns gewählten Art unsere verschiedenen Sinne ansprechen. Eine der Meistgenutzten baut auf Zeichendeutung auf. Hier wird versucht, intuitiv zu spüren, was auf eine gestellte Fragen gewählte Hilfsmittel wie Karten, Runen etc im Zuge verschiedener Legearten antworten. Eine weitere Möglichkeit bietet die Visualisierung beispielsweise per schwarzem Spiegel oder Kristallkugel.

Beim Channeling löst man sich von den intuitiven Möglichkeiten und versucht, einen direkten Kanal zu demjenigen zu schaffen, welcher auf die Frage direkt antworten soll.

divination

Die Kirche lehnt Divinationstechniken zwar ab, baut aber ihre Darlegungen trotzdem auf Weissagungen und Durchsagen von Propheten auf, wie uns beispielsweise die 10 Gebote zeigen.

Anders formuliert, fußt unsere ganze Ethik, auch unsere Rechtssprechung, auf von Moses gechannelten Daten Gottes. Und auf diese Worte vertrauend verurteilen ironischerweise Skeptiker Menschen, welche die Techniken der Divination nutzen oder sich damit befassen.

Ich möchte wissen, wie Gott diese Welt erschaffen hat. Ich bin nicht an dem einen oder anderen Phänomen interessiert, an dem Spektrum des einen oder anderen Elementes. Ich möchte Seine Gedanken kennen, alles übrige sind nur Einzelheiten. 

Albert Einstein

Unser analytisch geschultes Bewusstsein hat nun die Schwierigkeit, sich vorstellen zu können, dass es neben einem Leben in der Dreidimensionalität auch andere Lebensformen in anderen Dimensionen geben könnte.

Die Konsequenzen einer solchen Akzeptanz wären relativ gravierend, denn wir geben damit unsere vermeintliche Sicherheit auf und begännen zu erkennen, dass die polaren Regeln, auf welche wir unser Leben aufbauen, nicht allumfassend sind. Wir stellten damit unsere selbst geschaffenen Werte, Regeln, unsere politischen, wirtschaftlichen und glaubenstechnischen Systeme in Frage und müssten uns mit Wertigkeiten anderer wie beispielsweise der von Tieren und Pflanzen – mit dem Sinn des Lebens – auseinandersetzen.

Dabei könnten wir erkennen, dass wir nicht die Krönung der Schöpfung sind.

Vielleicht hätte das zur Folge, dass wir der Schöpfung gegenüber wieder etwas bescheidener und den Inhalt des Satzes: „Liebe Deinen Nächsten (Seele) wie Dich selbst“ in seiner schwingungstechnischen Gesamtkonsequenz begreifen und leben lernen würden.

Um dieser Evolutionsentwicklung zu entgehen, kerkern wir uns und unser Bewusstsein quasi in der Dreidimensionalität ein und nehmen ihm damit die Möglichkeiten, welche uns unser Unterbewusstsein, unsere Intuition bieten könnte – Wege, die glücklicher als die bisher beschrittenen machten.

Wählen wir als Erläuterung das Beispiel Krankheit. Diese ist für viele Gottgegeben und man lässt sie „materiell“ behandeln. Dass sie ein Hilfsmittel darstellen könnte, mittels welcher uns unsere Seele aufzeigt, dass wir uns auf einem falschen Entwicklungsweg befinden und etwas in uns ändern sollten, womit die Krankheit sich auch wieder verabschiedet, erkennen nur wenige.

Die Wissenschaft ist wesentlich weiter, hat beispielsweise nachgewiesen, dass Materie Energie und Energie schlussendlich Schwingung darstellt.

Wir stellen also nicht nur eine Anhäufung von Zellen sondern eigentlich ein bewusstes, elektromagnetisches Feld dar. Also können wir – so wir dafür offen (gereift) sind – Schwingungen bewusst beeinflussen und damit beispielsweise Krankheiten heilen, was amerikanische Studien bestätigen, welche feststellten, dass Lebensfreude Heilungsprozesse fördern.

Und da wir wissen, dass Energie nicht verloren gehen kann, stellt sich die Frage: Warum sollte unsere Seele dann sterben können?

Betreffend Architektur baut beispielsweise das Feng-Shui auf diesem System der materiellen und geistigen Welt auf, arbeitet mit deren Energien, baut in seinen Hausplanungen Berührungsstädten zwischen den Lebenden und den Gegangenen ein.

Unser Sein wird nach dem dreidimensionalen Tod einfach transformiert. Und andere mögliche Dimensionen mit einer anderen Schwingungshöhe werden uns beispielsweise von der Stringtheorie oder der Quantenphysik beschrieben. Warum sollte dann eine Kontaktaufnahme mit einem Bewusstsein in einer anderen Dimension nicht möglich sein, vor allem, wenn wir an C.G. Jungs kollektives Bewusstsein denken, über welches wir Seelen miteinander verbunden sind?

Wenn wir also die richtige IP-Adresse der Seele, mit welcher wir Kontakt aufnehmen wollen, kennen, warum sollte diese – so sie dies möchte – das Gespräch nicht entgegennehmen?

Kleiner Haken: Wir bekommen gemäss Resonanzgesetz nur diejenigen an die Leitung, welchen wir in der Schwingungshöhe entsprechen. Ein sorgendurchfurchteter Mensch wir keine Freudenseele als Resonanzpartner bekommen.

Und wenn wir nun noch die Hermetik mit integrieren, die Gott (nicht nach biblischer Definition) als dass All (alles in Einem) definiert, finden wir das übergeordnete System.

Nun noch zu Vorhersagen von Geschehnissen: Die vierte Dimension ist beispielsweise banal formuliert zeitlos – sprich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft geschehen gleichzeitig. So ist es dank kollektivem Bewusstsein aus einer anderen Perspektive / Dimension also aus der Logik heraus durchaus möglich, Ereignisse „voraus“ zu sehen. Einziges Problem daran: Die Zukunft besteht, wie uns der Wisenschaftler Heims oder die Quantenphysik aufzeigt,  aus parallel verlaufenden Wahrscheinlichkeitsebenen.

Wir können uns mit jedem Entscheid frei entscheiden, welche Richtung beispielsweise unser Leben nehmen soll. Insofern ist es relativ schwer, die geschehende Zukunft tatsächlich vorauszusagen. Es gibt zwar wahrscheinlichere Realitäten, welche plastischer erscheinen, aber auch diese müssen nicht eintreffen, wenn wir durch unsere Handlungen andere Weichen stellen. Darin liegt aber genau die grosse Chance, jederzeit auch eine Änderung zum Positiven vollziehen zu können.

Solange wir die innere Stimme, die uns den besten Lebensweg aufzeigen würde, nicht hören, können uns die Divinationsmöglichkeiten bei richtigem Gebrauch helfen, unangenehme Wege zu vermeiden. Und was noch besser ist: Mit der Zeit benötigt man , so man sich zu öffnen lernt, diese Hilfsmittel nicht mehr und bekommt die Daten durch direkten Kontakt – und noch viel mehr.

Architequus – Copyright © 2014