Realitätsebenen

Unser analytisch geschultes Bewusstsein fixiert sich auf eine ihm anerzogene, dreidimensionale Weltauffassung, obwohl wissenschaftliche Erkenntnisse weitere Dimensionen belegen. Damit fällt es ihm schwer, Ereignisse zu akzeptieren, welche eben nicht mit der Dreidimensionalität erklärt werden können.

Die Konsequenz: Unsere Interpretationen und damit unsere Reaktionen auf Ereignisse fallen für uns oft nicht wirklich hilfreich, sondern eher eingeschränkt aus. Oder, wenn wir unsere Metapher der Weltvorstellung nochmals nutzen wollen: Wie wollen wir die Welt umsegeln, wenn wir davon überzeugt sind, dass sie eine Platte darstellt?

Da wir in den nachfolgenden Seiten des öfteren von Realitätsebenen sprechen, benötigen wir also auch hier eine Art wissenschaftliche Landkarte, welche unserem Bewusstsein beispielsweise in Form der schon angesprochenen Stringtheorie, der Quantenphysik oder der umstrittenen, einheitlichen Quanten-Geometro-dynamik des Physikers Burkhard Heim gegeben werden kann.

Burkhard Heims Weltdimensionen


Materie

Auf die Herleitung seiner These möchte ich hier nicht näher eingehen, jedoch sind gewisse Ergebnisse dieser Theorie für uns äusserst interessant:

Heim rechnet mit zwölf Weltdimensionen, von welchen sechs physikalisch interpretierbar sind. Materie stellt dabei für ihn nur ein späteres Beiprodukt des auf lange Zeit leeren, aus reinen geometrischen Quanten – den Metronen – bestehenden Universum dar. Erst als die Metronen eine bestimmte Grösse angenommen hatten und zyklische Struktureinflüsse ausbilden, kam es zu spontanen Einbrüchen von Energie. Es entstanden Teilchen im physikalischen Raum, sprich Materie.

Interessant dabei ist seine aus seiner Theorie entstammende Vorstellung unserer Realitätsebenen:

Stellen Sie sich einen Ring in Form eines Filmstreifens vor, auf dem jedes Bild einen Momentanzustand der dreidimensionalen Welt darstellt. An einer ganz dünnen Stelle im Ring beginnt der Film-Block mit einem Filmreif, dem zyklischen Weltbeginn wie Heim es nennt. Mit fortlaufender Zeit lagern sich immer mehr Filmstreifen an diesen ersten Film an und stellen sämtliche mögliche Weltereignisse im Zeitablauf dar. Auf jedem Streifen liegen immer nur eindeutig determinierte Ereignisse.

Ereignisse, die von bewussten Wesen gesteuert werden, können aber auch auf Nachbarfilmstreifen springen.

Nachdenklich stimmt auch Heims Definition der ersten 6 physikalischen Weltdimensionen: In dem Filmblock gelten die drei uns bekannten räumlichen Dimensionen und als vierte Dimension die Zeit. Die fünfte Weltdimension stellt die Struktur dar, welche die Gesetzmässigkeiten der anderen Dimensionen regelt. Die 6.Welt-Dimension stellt das Bewusstsein dar, das ausserhalb des Filmblocks liegt und die Lebens- oder Weltenlinie im Filmblock dank der Strukturkräfte steuert und gegebenenfalls ändern kann.

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