Geomantische Reitanlage

Wenn Architektur nicht nur die sichtbare, sondern auch die unsichtbare Ordnung eines Grundstücks berücksichtigt.

Für ein Ehepaar mit dem Wunsch nach einem eigenen Pensionsstall entstand eine kleine, wachstumsfähige Reitanlage – geplant nicht nur nach funktionalen und gestalterischen, sondern auch nach geomantischen Kriterien.

2 Pferdeboxen integriert ins Wohnhaus

Unter einem Dach: Wohnen, Stall & Carport

Überdachte Terrasse für jeden Weg – bei jedem Wetter

Ein Zuhause für zwei Lebenswelten – verbunden & vertraut

Die Aufgabe

Auf dem Grundstück sollten eine Reithalle, Stallungen für zunächst 10, später 20 Pferde sowie ein Wohnhaus für die Bauherrschaft entstehen – im konservativen, ortstypischen Baustil. Eine besondere Anforderung der Bauherrschaft war die Berücksichtigung geomantischer Verhältnisse: Wasseradern, das sogenannte Hartmann-Gitter und energetische Störzonen sollten bei der Platzierung der Gebäude aktiv einbezogen werden – sowohl für die Wohnbereiche der Menschen als auch für die Boxen der Pferde.

Die Herausforderung bestand darin, diese unsichtbaren Kriterien mit den praktischen Anforderungen eines funktionierenden Pensionsstalls in Einklang zu bringen – und die Anlage von Beginn an so zu planen, dass sie sich später unkompliziert von 10 auf 20 Boxen erweitern lässt.

Die Lösung

Grundlage der Planung war eine geomantische Untersuchung des Grundstücks: Wasseradern, Hartmann-Gitter und Störzonen wurden erfasst und in die Positionierung sämtlicher Gebäude einbezogen. Reithalle, Stallungen und Wohnhaus wurden so ausgerichtet, dass Aufenthaltsbereiche – für Mensch wie Tier – möglichst frei von energetischen Belastungen liegen, während sich die Bauten zugleich an der Struktur des Hartmann-Gitters orientieren.

Die Stallungen wurden modular konzipiert: Die ersten 10 Boxen bilden den fertiggestellten Kern, während die Anlage baulich bereits auf die spätere Erweiterung auf 20 Boxen vorbereitet ist. Ergänzt wird die Anlage durch eine großzügige Reithalle mit Oberlichtband für natürlichen Lichteinfall, einen Carport sowie eine funktional durchdachte Erschließung mit Mistplatte, Futteranlieferung und separater Zufahrt für fremde Pferde. Das Wohnhaus der Bauherrschaft schließt sich im konservativen, ortstypischen Stil an die Hofstruktur an – mit Satteldach und traditioneller Klinkerfassade, die sich in die ländliche Umgebung einfügt.

Das Ergebnis

Entstanden ist eine funktionale, wachstumsfähige Reitanlage, die praktische Anforderungen eines Pensionsstalls mit einer bewusst gewählten, ganzheitlichen Herangehensweise verbindet. Pferde und Bewohner haben ihren Platz an Orten, die nach den Vorstellungen der Bauherrschaft auch energetisch stimmig sind. Die modulare Bauweise der Stallungen erlaubt es, mit dem Betrieb zu wachsen, ohne die bestehende Struktur infrage zu stellen.

Projektinformationen

Typologie
Neubau einer Reitanlage mit Wohnhaus, Reithalle, Stallungen (10, erweiterbar auf 20 Boxen) und Carport
Bauweise
Konservativer, ortstypischer Baustil mit Klinkerfassade und Satteldach; modulare Stallanlage
Nutzung
Pensionsstall mit Reithalle, Wohnen für die Bauherrschaft
Besonderheit
Planung unter Berücksichtigung geomantischer Kriterien (Wasseradern, Hartmann-Gitter, Störzonen) für Mensch und Tier

Wenn Architektur nicht nur die sichtbare, sondern auch die unsichtbare Ordnung eines Grundstücks berücksichtigt.